30 Jahre Spielmannszug Cottbuser Musikspatzen e.V.
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Cottbuser Musikspatzen ertönen vielseitig

Ensemblemitglieder erfreuen Weihnachtsmarktbesucher mit Melodien

Feierliche Klänge sind in diesen Tagen von den "Cottbuser Musikspatzen" zu hören. Mit Auftritten unterm Tannenbaum wollen sie Festtagsstimmung verbreiten. "Wir spielen mehrmals in Cottbus auf dem Weihnachtsmarkt", sagt Präsidentin Dagmar Vogt. Von Adelheid Floß "Alle Jahre wieder – die schönsten Weihnachtslieder mit den Cottbuser Musikspatzen" heißt es im Programm des diesjährigen Weihnachtsmarktes, der noch bis zum 23. Dezember geöffnet hat. Mit roten Nikolaus-Mützen werden die 25 Musiker dort regelmäßig trommeln, flöten und die Lyren erklingen lassen. Anders als sonst sind sie in diesen Vorweihnachtstagen mit dem Notenständer unterwegs, berichtet Präsidentin Dagmar Vogt. "Eigentlich spielen wir alle auswendig", fügt sie hinzu. Mehr als 40 Stücke gehörten zum Repertoire, wenn sie in den dunkelblauen Uniformen auf der Bühne stehen oder zur Musik im Gleichschritt über Plätze und Straßen laufen.
"Wir spielen Melodien von ABBA, Latino-Rhythmen, Volkslieder und Märsche", zählt Dagmar Vogt auf. Seit mehr als 27 Jahren gibt es die Musikspatzen in der Lausitz, wie sie sagt. Der Spielmannszug sei aus dem Bezirksmusikkorps hervorgegangen und habe als einer der wenigen die Wendezeit zum Vereinsleben mit langem Atem und Schwung genommen. Heute gehören nach Angaben der Präsidentin etwa 85 Mitglieder zum Verein, 25 Musikanten zählen zum festen Stamm. "Bis zu 50 Auftritte haben wir pro Jahr", sagt die Dagmar Vogt. Die Fördermitglieder seien eine große Stütze. Neben der Organisation der Veranstaltungen gelte es, Fahrten mit den eigenen Pkw zu unternehmen. Dass alles so gut klappt, führt Dagmar Vogt auf den Zusammenhalt zurück. "Kameradschaft, Zuverlässigkeit und Freude am Musizieren halten uns zusammen."
In ihrem "Nest", der Sandower Blechen-Grundschule, üben die Spatzen regelmäßig in der Turnhalle auf den Instrumenten. Zwischen acht und 30 Jahre alt seien die Ensemble-Mitglieder, die Note für Note im Takt bleiben müssen. "Schwer wird es, wenn dazu marschiert werden muss", erklärt Dagmar Vogt. Die Koordination von Hand, Fuß und Kopf sei die Voraussetzung, um als Spielmannszug zu funktionieren. Bei einer Probezeit von rund einem Vierteljahr könnten sich Jugendliche bei den Musikspatzen "ausprobieren". An Nachwuchs sei der Verein immer interessiert. "Im April findet unser nächster Tag der offenen Tür statt", fügt die Präsidentin hinzu.

Die Zukunft des Vereins sehe gut aus. "Wenn das Grundschulzentrum in Sandow eröffnet, wechseln wir in das neue Areal", erzählt Vogt. Mit neuen Trommeln und Flöten, finanziert von Spenden des Brandenburger Innenministers Jörg Schönbohm sowie des ehemaligen IHK-Hauptgeschäftsführers, Dr. Joachim Linstedt, ausgerüstet, sieht die Präsidentin optimistisch der Zukunft entgegen.

Artikel aus der LAUSITZER RUNDSCHAU vom 02.12.2008

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